Vermischtes
Positive Bilanz städtischer Kulturpolitik
Das Kulturamt hat den Kultur- und Medienbericht 2010 veröffentlicht.

Er stellt dar, wie sich in den Jahren 2008/2009 die Einrichtungen des Kulturamts – Stadtbücherei, Stuttgarter Philharmoniker, Stuttgarter Musikschule, Carl-Zeiss-Planetarium, Stadtarchiv, Museumspädagogischer Dienst und der Planungsstab Stadtmuseum – entwickelt haben und zeigt den Umfang und die Schwerpunkte der städtischen Kulturförderung auf. Darüber hinaus skizziert er Perspektiven für die weitere kulturelle Entwicklung Stuttgarts. Der Bericht steht im Internet unter www.stuttgart.de/kulturbericht.

In Stuttgart „ist der Stellenwert von Kunst und Kultur ganz oben angesiedelt“, betont Dr. Susanne Eisenmann, Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Sport, in ihrem Vorwort. „Stuttgart setzt weiterhin auf anspruchsvolle kulturelle Innovationen bei gleichzeitiger Bewahrung fundamentaler Identitäten.“ Sie führt die 102 Millionen Euro umfassenden Investitionen in die neue Bibliothek, das Stadtarchiv und eine neue Technik für das Carl-Zeiss-Planetarium an und stellt sie zusammen mit den Planungen für das Stadtmuseum im Wilhelmspalais als „antizyklisches Verhalten“ heraus, zumal andere Städte im gesamten Kulturbereich massiv kürzen. In Stuttgart, unterstreicht sie, machten die Kürzungen im Kulturbereich gegenüber den ursprünglich vom Gemeinderat geplanten fünf Millionen Euro im Jahr 2011 etwa
3,05 Millionen Euro aus, wobei die Theaterlandschaft bewusst von den Sparmaßnahmen ausgenommen wurde.

„Kommunales Engagement auf den Feldern Kunst und Kreativität ist Zukunftsinvestition pur“, stellt Kulturamtsleiterin Susanne Laugwitz-Aulbach in ihrer Einführung fest. Sie ist „eben nicht nur Pflicht, sondern glänzende Kür im Wettbewerb der Städte um Standortattraktivität und Marken-Ranking der ‚Cities of Culture’. Die Landeshauptstadt Stuttgart ist sich dieser bürgerorientierten Verantwortung mehr als bewusst. Einer der höchsten deutschen Kulturetats und eine Bandbreite kultureller Einrichtungen und Initiativen, die, ob Leuchtturm oder Breitenförderung, ihresgleichen sucht, untermauert dies eindrucksvoll.“

Der Kultur- und Medienbericht enthält detailliertes Zahlenmaterial und ausführliche Informationen zu den Kulturinstituten des Kulturamts und zur städtischen Kulturförderung. „Damit bietet er“, so Eisenmann, „eine hervorragende Ausgangsbasis für die aktuelle Diskussion über die künftigen Schwerpunkte der Stuttgarter Kulturpolitik.“ Die im Internet eingestellte Version nutzt zudem die Möglichkeiten der modernen Datentechnik. So sind die einzelnen Informationsblöcke sowie die in den Förderbilanzen genannten Einrichtungen direkt mit weiterführenden Seiten unter www.stuttgart.de sowie den Homepages der erwähnten Einrichtungen verlinkt.





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